Plus und Minus K3: Die Lebenstheorie

Plus und Minus K3: Die Lebenstheorie

Vorliegend befindet sich der philosophische/bildliche Ansatz für die Erklärung des Lebens. Sowohl für Kleinkinder als auch für Definitionsfreaks jeden Alters vorgesehen.

Ich verweise auch jetzt schon mal auf den Disclaimer am Ende des Artikels, weil viele Dinge sehr falsch verstanden werden können.


Die Welt besteht aus Atomen. Atome bestehen aus Teilchen. Es gibt positive- (+), negative- (-) und neutrale Teilchen ( ).

(+) stehen meistens für etwas Gutes, (-) eher für etwas Schlechtes. Gut bedeutet, dass es dich unterstützt, Schlecht bedeutet, dass es dir schadet, also dich z.B. schlecht fühlen lässt, bzw. bestimmte Prozesse (wie essen oder atmen) erschwert.

In der Welt gilt der Grundsatz:

Etwas ist besser als nichts!“

Dies lässt sich leicht herleiten. Denn alleine die Tatsache, das wir denken, und das Leben irgendwie beurteilen können macht uns zu etwas. Wir wissen, dass der Tod schlecht ist, weil in diesem Zustand weder gedacht, noch sonst irgendwas gemacht werden kann.

Somit ist es rein logisch zu sagen, dass wir Menschen das Leben (bzw. momentan noch nur das Denken) als positiv (+) einschätzen, andernfalls würden wir es ja nicht gerade tun.

Wenn das Gegenteil vom Leben den Tod darstellt, so ist dies nach Gesetzten der Logik automatisch negativ zu beurteilen (-).

Die Frage warum wir denken lässt sich ebenso leicht beantworten:

Ein jedes, mit Energie versorgte System, strebt nach Verbesserung und Veränderung“

Also wollen Menschen denken, um zu siegen, andere zu überholen und einfach die beste Version unseres selbst sein. Folgendes Modell geht darauf ein:

Abb. 1

Es gelten zudem noch zwei enorm wichtige Grundsätze:

Leben = Gut = Energie = Zeit“

Tod = Schlecht = Materie =Raum“

Aus der Physik ist uns bekannt, dass aus umgewandelter Energie Teilchen entstehen, die wiederum Atome bilden. Lebewesen unterscheiden sich also kaum von ihrer Umwelt. Ihr einziger Signifikanzfaktor ist lediglich ihr funktionierendes, mit Energie versorgte System. (siehe erster Grundsatz)

Ansonsten sind sie reine, tote Materie.

Daraus ist wiederum der Entschluss zu ziehen, dass selbst Lebewesen in ihrer Kernstruktur her berechenbar sind, und wir damit einen Großteil über das wissen, was uns ausmacht.

Mit diesem Wissen sei dann doch auch zu beurteilen, was denn eigentlich unsere Bestimmung, unser Sinn im Leben sei, oder? Die Antwort: Natürlich! Der Sinn im Leben…

… ist das Überleben.

Stoffwechsel. Verteidigung. Reproduktion. Der Mensch ist, wie jedes andere Tier auch, auf die seine, von der Natur zur Verfügung gestellten Begabungen angewiesen, wenn es denn aufgrund gegebener Umstände überleben wollte. Und das will es ja, laut der Biologie.

Wie sich vielleicht erkennen lässt, bezieht sich dieses Wissen aus den Naturwissenschaften, die mit der Wahrheit gleichzusetzen sind. Die Wahrheit ist im übrigen gut (+). Denn nur durch die Wahrheit kann richtiges Wissen erlangt werden, welches das Überleben erst ermöglicht. Der Grund, weshalb ausgerechnet Du diese Zeilen liest ist doch wohl, weil Du neugierig bist (oder zumindest möchte ich mal davon stark ausgehen). Neugier ist im Grunde derselbe Drang wie der Drang zum überleben: Sofern Bildung einen Menschen davon überzeugt hat, sich täglich anzustrengen, wird dieser wohl einen Sinn erfunden haben müssen, bzw. sich einen aus seinen Umständen abgeleitet haben, denn es gilt:

Es gibt keinen Sinn für das Leben an sich, jedoch ergibt sich Sinn aus einzelnen, kleinen Aussagen, die sich sinnvoll und logisch beurteilen lassen“

Also liest jemand beispielsweise auch diesen (informativen (und) amüsanten?) Text, mit dem Motiv, die Wahrscheinlichkeit auf das Überleben zu erhöhen. Warum?

Siehe Abb.1. Alles strebt das Gute an. Das Leben. Das Überleben.

Auch wenn es einem Weltbild dient, welches wahrscheinlich nicht die passenden Kapazitäten und Ausmaße des vollständigen Verständnisses aufweist, und sich selbiges womöglich auch recht wenig darüber schert.

In anderen Worten: Menschen klauben sich ihren Sinn selbst zusammen, und arbeiten mental an dessen Beständnis/Realisierung. Das selbe trifft also auch auf mich, und dieses Buch zu.

Aber besser verständlich wird die Tatsache an diesem Diagramm:

Abb. 2

Diese Abbildung lässt dich zumindest eine Sache klarstellen:

Selbst wenn du keine Anstrengungen vornimmst, deine Aufgaben liegen lässt und einfach nur rum-existierst, so arbeitest du bzw. dein Körper immer noch. So sehr du es versuchst einfach nur still zu sein, und so zu tun als wärst du tot, so bist du es nicht. Der Grund dafür liegt auf der Hand:

Du besitzt Energie. Anders als diejenigen, die keine Energie mehr haben. Und das sind ziemlich viele. In anderen Worten ausgedrückt, bist du einfach besser, als alle die gestorben sind. Würde eine universelle Rangliste eingeführt werden, die anzeigen würde, wer mehr Macht besitzt, wärst du mit Sicherheit nicht auf dem letzten Platz. Vor dir kämen nämlich tausende von Menschen, die tatsächlich schlechtere Entscheidungen in ihrem Körper getroffen haben als du, zwar nicht unbedingt in deiner Lebenszeit, aber dennoch in diesem Maße. Es gilt der Grundsatz solange du lebst:

Alles lebende ist besser, als alles was lebte“

Soll einfach heißen das der Wert des Lebens (gemessen an der Zeit) in Richtung Zukunft zunimmt. Macht ja auch Sinn, wer in der Vergangenheit gestorben ist, wird im Leben weniger ausrichten können, als jemand der noch lebt, und die Zukunft mitgestaltet.

Jener Mensch der denkt, oder dies zumindest versucht, ist immer besser, als jemand der es nicht tut“

In Abb.2 ist diese untere Grenze dein persönlicher Frieden: Wenn du nichts tust, schlägt dein Herz noch immer, deine Lunge atmet noch immer ein- und aus. In deinen Zellen findet stets ein Kampf zwischen Bakterien und Anti-Körpern statt, sehr oft zu deinen Gunsten.

Den Tod erreichst du nie auf diese Weise, zumindest nicht kurzfristig.

Achso und mal so am Rande: Selbst wenn du Tod wärst, wüsstest du es nicht.

Im Umkehrschluss ist es für dich einfach nicht möglich Tod zu sein, was so im Grunde das Totschlag-Argument für jeden Suizid-Gefährdeten ist. Ja, das war schwarzer Humor.

Oh je, auch wieder ganz schwieriges Thema… Ich verweise auf den Disclaimer unterhalb des Artikels!

Die in Abb. 2 abgebildete obere Grenze ist variabel und von der körperlichen sowie mentalen Einstellung und Anstrengungskapazität abhängig. Da jeder Mensch das Leben anstrebt, wird gleichzeitig auch nach einer Aktivität die Regeneration einsetzen (ab dem erreichen der variablen unteren Grenze) um sich mit der Zeit zu verbessern, und von Tag zu Tag mehr Aktivität an den Tag legen zu können.

Das ähnliche Prinzip wird auch in der Trainingslehre genutzt, und nennt sich Superkompensation.

Da diese Verbesserung rein theoretisch unendlich lange stattfinden würde, braucht es noch mehr Gründe weshalb wir uns anstrengen sollten.

Hier ein Auszug aus meinen philosophische Schriften:

„…Bedeutet nicht, dass es keinen Sinn mehr machen würde, auf die Aktivität vollstens zu verzichten. Dies würde nämlich den Tod (-) beschreiben, da du dich auf eines der zwei Teilchen beschränkst, nämlich das (+).

wenn…

Abb. 3

…nicht gilt, bist du rein theoretisch gesehen schon tot, da du keine Energie aufbringst, obwohl du sie besitzt. Natürlich sind Pausen und Erholung wichtig, entnimmt man ja ebenso der Abb. 2 aber Beschränkung auf nur eine Dualistische Option ((+) oder (-)) bedeutet beides den Tod im Leben. […]

Also dass wir uns anstrengen sollen ist somit jetzt klar.

Aber warum ist eine andere Frage…

Da kommt als Antwort jetzt die Persönlichkeit und Individualität ins Spiel. Diese sorgt nämlich dafür, dass die Emergenz (sprich Aufgabenverteilung von vielen einzelnen simplen Teilchen, zu einem komplexen System) greift, und das Leben (viele bezeichnen es auch als Gott oder Allah) selbst als Lebewesen auftritt, welches nach dem überleben strebt….“

An sich ist das „imaginäre“ Leben also einfach nur die unintelligente Energie, die unser Menschensystem intelligent werden lassen kann, um damit wie jedes Wesen das Beste anstreben zu lassen. Dazu nutzt es das Ausschlussverfahren der Evolution (sog. Natürliche Selektion), um die Vielfalt der Tiere, die durch biologische Prozesse zufällig entstanden, auf diejenigen Lebensformen zu limitieren, dessen Anpassungsfähigkeit am Besten ist (Evolutiontheorem von Charles R. Darwin).

Warum gab es wohl die Dinosaurier vor uns? Oder all die Tierarten, die danach Stück für Stück ausstarben? Weil die Natur eine Symphonie aus Naturkatastrophen auf uns regnen ließ, und uns zudem alle negativ geladen hat, sodass wir uns alle voneinander abstoßen, und das Exemplar mit der stärksten Ladung gewinnen lässt (Je nach Umständen).

Der Mensch braucht zwei Zustände um überleben zu können:

1. Einen Frieden (= Eine Sicherheit → Ich bin ich; Du bist du) =>Bildung

2. (mind.) Eine Motivation (=Ein oder mehrere Ziele)

Beides legt wiederum die Persönlichkeit und individuelle Präferenzen fest.

Jede Persönlichkeit ist nichts anderes als eine Überlebensstrategie. Demnach hat auch jedes Lebewesen ein Ziel, welches nicht zwingenderweise mit der aktuellen Situation und den aktuellen Bedürfnissen zusammenhängen muss. So was nennt sich dann: Traum.

Um zu diesem ersehnten Zustand zu gelangen, müssen Veränderungen und Entwicklungen zustande kommen. Ersteres kommt automatisch, letzteres benötigt Anstrengungen und Unannehmlichkeiten.


Und diesen Unannehmlichkeiten stellen wir uns Tag für Tag…

Hoffentlich war dieser Ausflug in die Theorie des Dualismus mit den Ergebnissen geschmückt, für die du hergefunden hast. Ich, für meinen Teil, freue mich, dass es jemanden interessiert, was in meinen Existenzkrisen alles für Gedanken aufkamen.

Disclaimer: Bitte nichts allzu ernst nehmen.

Ich schreibe extra diesen Teil unter dem eigentlichen Inhalt, weil ich erst im Nachhinein feststellte, wie sexistisch die folgenden Gedanken interpretiert werden können.

Auf der anderen Seite ist es nur eine Theorie, die nicht mein aktuelles Weltbild darstellt. Daher möchte ich diesen Teil meiner ehemaligen Gedanken zwar nicht verstecken, aber auch nicht zum offiziellen Inhalt hinzuzählen lassen:

Ladungen lassen sich im übrigen auch auf Geschlechter beziehen, so ist das weibliche Geschlecht eher positiv geladen, weil sie stereotypisch gesehen die Schönheit des Menschen repräsentiert, und Schönheit= Gut=>(+).

Männer hingegen repräsentieren stereotypisch gesehen die Stärke = Kampf = Tod = Schlecht =>(-).

Aus zeitlicher Sicht gelten Frauen aber auch als Lebewesen, die negativ geladen sind, um in die Zukunft voranschreiten zu können. (s. Abb.1).

Besonders in der heutigen Zeit, möchte ich klarstellen, dass diese Stereotypen natürlich totaler Quatsch sind, und das Diskussionen sehr leicht aus genau diesen drei Paragraphen (wieder) entfacht werden können. Daher verweise ich nochmal auf den philosophischen Inhalt als empfohlenen Diskussionsstoff.

Puh, dann ist das auch hinter uns.

Ich wünsche dir also noch einen wunderschönen Tag, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

P.S.: So viele Bilder hier… (. )(. )

P.P.S.: Das sollen Lichtrezeptoren sein. Also Augen. Das Emoji halt.

Oh je… so viele mögliche Missverständnisse in einem Blogpost…

Die Kommentaresektion wird wahrscheinlich brennen! 😀

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