Plus und Minus K11: Effektivität

Effektivität, Entwicklung und der wahre Sinn des Lebens

Der zuvor bereits erwähnte Fanatismus, und dessen gefolgerte Aggressivität als Leidenschaft für jene Weltsicht, ist für mich als Amateur-Theoretiker, und Logiker eine begründete Gleichsetzung.

So mag ich doch nun auch etwas philosophisch sein, so ist Effektivität in jenem Wandeln eines zu jeder Jahreszeit lebenden Menschen/allen Lebewesen lediglich ein Produkt von Überzeugungen und dementsprechend einem Fanatismus der feststeht.

So möge nun eine Entwicklung wie durch ein Ereignis etwas dafür verantwortlich sein, dass sich jene Weltsicht ändert, so ist es ein Urteil des eigenen Geiste (nicht der Mehrheit) um zu entscheiden welche Weltsicht angemessen erscheint.

Der Sinn des Lebens entsteht aus dem Konflikt mit anderen, aber ein Austausch ist kein wirklicher Konflikt, sondern vielmehr eine Bereicherung beider Seiten.

Unlogisch erscheine es mir dann, zu sagen, dass Austausch durch Worte, die zur Entwicklung des menschlichen Geiste beitragen, und damit jene Weltsicht verfestigen, die es ermöglicht einen Konflikt überhaupt auszutragen, nicht als gleichwertiger Sinn des Lebens angesehen werden kann.

Allerdings waren kontinuierliche Veränderungen ein Synonym für unaufhaltbare Entwicklungen, nach welchen Grundsätzen ich persönlich dann für eigene Werte, und ohne Objektivität lebte. Es war grauenvoll. Verwiesen sei an dieser Stelle auf den Wert der Logik, und die Sicherheit, die ihr innewohnt.

Diese Leere und Angst, Verzweiflung und Seelenlosigkeit durchfloss mich einst, und nistete sich schlussendlich auch in mir ein. Diese Unsicherheit von der Überzeugung, dass sich wirklich alles ausnahmslos und kontinuierlich in irgendeiner weise verändern würde, hinderte mich zwar nicht daran mein Selbstbewusstsein und meine Schwächen sowohl anzuerkennen, als auch Teil meiner persönlichen Präferenzen anzusehen, im Gegenteil, allerdings verspürte ich nicht die geringste Spur von Emotion wie sie zuvor entstand, als ich jeden Entschluss der ominösen Veränderungsnorm machte, die sich somit als nicht ganz richtig herausstellten.

Doch dieser Fanatismus, wie ich ihn zu Beginn beschrieben habe, soll jener Zustand sein, dem jeder Mensch entgegenstrebt:

Ein einfaches Leben, bestehend aus dem Beruf dem man liebt, dem man all seine Zeit und Energie aufopfert, um einfach der/die Beste in diesem Metier zu sein. Freunde treffen, die von der gleichen Leidenschaft gepackt sind, und somit länger währen, als würde es sich nur im das Treffen willen handeln.

Entwicklung hat aber beide Seiten inne. Sowohl die Gute als auch die Schlechte. Wie im Advanced-Life-Death-Model gesehen, besteht der „Sinn“ der Lebenwesen aus jener Perspektive darin, zu kämpfen, um am Ende selbst davon profitieren zu können. Anstrengung ist hier der springende Punkt. Denn wer sich anstrengt führt Veränderungen herbei, und muss sich auch mal entspannen, um danach wieder Veränderungen herbeiführen, sprich: Leben zu können!

Um es auch in logischer Form auszudrücken, (dessen Grund zur Anwendung ja bereits mehrmals hergeleitet wurde) befinden wir uns stets in einer Veränderung, denn würde unser Gehirn, unser Herz, und schlussendlich auch die Lunge aufhören zu arbeiten, würden wir nicht leben. Unumstößlicher Fakt.

Entwicklung, ein Synonym für Veränderung, ist gleichzusetzen mit Verbesserung,

Fern von allem Optimismus, würde ich behaupten dadurch aussagen zu können, dass das Leben positiv ist, da Entwicklungen stattfinden. Würde es keine Veränderungen geben, gäbe es auch kein Leben, da kein „Combat“(=Konfrontation=> Überprüfung) stattfinden würde, demnach auch keine positiven oder schlechten Entwicklungen stattfinden können, die alle wiederum zum Training und zur Bildung führen, um sich zu verbessern.

Nun ließe sich aber auch die Statik auf dieselbe Weise herleiten. Stabilität gehört auch zum Leben.

(Erklärung im Kapitel K5: Paradoxon des Überlebenswillen)

Der Grund, weshalb überhaupt Positivität und Negativität den entscheidenden Teil bei dieser Untersuchung spielt, liegt an den Atomen, die wir am Anfang unserer Welterschaffung logischerweise herstellen mussten. Sie gaben uns die Stabilität, da durch unsere einfachen Regeln, alles überhaupt in die Wege geleitet werden konnte, von dem wir uns sicher sein können, dass Dinge heute existiert.

Natürlich, waren das erste die Zahlen, aber selbst die Zahlen strebten den Ausgleich an.

Das nichts. Die Null.

Jedoch gab es einen Impuls, diesen Funken an Leben, an Veränderung, der dann die Logik bildete.

Alles was wir Menschen zumindest wahrnehmen können, ist stets logisch erklärbar. Naturphänomene gehorchen den Regeln der Physik, Lebewesen zusätzlich jener der Biologie und Psychologie.

Zumindest wir Menschen benötigen die Psychologie, da wir derart kompliziert gestrickt sind, sodass auch unlogische Vorgänge in Gang gesetzt werden können.

Dasselbe galt damals für das Universum. Es startete rein logisch, über Zeit und Entwicklung wurde aber etwas unlogisches daraus. Jep. Das waren dann wir.

Die Chaostheorie unterstreicht diese Behauptung. Denn jedes noch ach so kompliziert wirkende Gerüst, ist in der Realität immer aus vielen kleinen Subsystemen und unterschiedlichen Bestandteilen aufgebaut. Aber alle physischen Bestandteile sind nicht genug, um ein sich entwickelndes Wesen zu verstehen, ein Wesen, dass von der Statik befreit ist, da es Energie in einem geschlossenem System enthält.

Wir Wesen, die wir dazu auserkoren sind, diese Energie inne zu haben, wie nutzen wir sie?

Logisch? Unlogisch?

Richtig und Falsch, oder nur Richtig, oder nur Falsch?

Währen wir zwei System verfolgen können: Entweder das der Beurteilung, welches mit Lob und Strafe nach einer Tat folgen kann, oder das Emotionale, welches uns Illusionen der biologischen Grenze unseres Handelns vorwirft, sowohl vor, bei und nach jeder Tat.

Weder das eine oder das andere ist immer richtig.

Und so scheint es, dass es das effektivste sei, zunächst darüber nachzudenken, ob überhaupt effektiv und nach maximaler Leistung gehandelt werden soll. Es hängt von den Situationen ab.

Im Kampf? Natürlich effektiv, aber wenn es sich lediglich um ein Kräftemessen mit freundlich gesinnten mitmenschen handelt, so wird der logische Weg die weiche Hand wählen.

Im Schlaf? Im Garten?

Manche Pflanzen blühen nicht, je härter man sie anfässt. Dasselbe gilt auch für’s Bett und für Kinder.

Und so mag es sich auch immer dem effektivsten zuwenden: Am Ende ist es das effektivste, einen möglichst großen Effekt, aber eine kaum vernehmbare Anstrengung zu hinterlassen.

Energie muss also nicht verbraucht werden, Ruhe muss nicht so schnell einsetzen wie einst empfohlen…

Das wiederum führt zur Ineffektivität, um z.B. Macht zu erlangen.

Auf der anderen Seite führen Vorbereitungen auf einen Kampf zur Ineffektivität im Garten, weil bspw. die Pflanzen nicht gegossen wurden, während fleißig der Sandsack geboxt wurde.

Am Ende ist alles im Gleichgewicht, all die Resultate, die hätten erzeilt werden können, werden aufgewogen mit den Resultaten, die tatsächlich zustande gekommen sind.

Unerwähnt bleiben aber stets die „schlechten“ Resultate, die Fehler, die wegen menschlichem Versagen auf dem Rücken eines jeden Wesens hängen. Diese werden aber nicht berücksichtigt: Gemessen werden die Ausschläge, die Länge der Amplituden auf der x-Achse des Veränderung. Fehler haben auf deine Erfolge, dein Wachstum, keinen natürlichen Einfluss. Aber ob sie tatsächlich einen Effekt haben, wird künstlich ermittelt, und zwar von dir selbst!

Wähle also weise, ob du Fehler lieber positiv oder eher negativ betrachten möchtest. Darin liegt das Beste, das Effektivste, worüber du den Tag über nachdenken kannst…


Ich hoffe, du bist so stolz auf dich, wie du nur sein kannst, wenn du weißt, dass du deine Zeit sinnvoll und erfüllend verbracht hast.

Während ich diesen Artikel geschrieben habe, kam mir dieses Gefühl nämlich erst recht, also wollte ich es dir auch einfach mal wünschen ^^.

Wie immer: Einen wunderschönen Tag wünsch‘ ich dir, bleib neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

Veröffentlicht von Ventusator

Eigentlich bin ich manchmal ganz nett. Sometimes I may actually be nice.

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