Plus und Minus K9: Potenzial

Plus und Minus K9: Potenzial

Höchstmögliches Potenzial

Der Titel soll keinesfalls abschreckend wirken, dieser Punkt kommt tatsächlich vor der Logik, da er u.a. der Grund für dieses Buch ist.

Die Leistung eines jeden Menschen wäre definitiv maximiert, oder zumindest sehr erhöht, sobald das Herz (sinnbildlich) in eine Sache gesteckt wird. Abhängig davon, was dir dein Glauben sagt, und welche besonderen Wertevorstellungen du in dieser Welt besitzt, kannst du immens angespornt, oder aber durchschnittlich demotiviert sein. In Anbetracht der existenziellen Tatsache jener Menschen, die ihr Leben zwecklos verschwenden, ist es allerdings leicht sich in dieser Hinsicht anzupassen, und sich seiner Umgebung zu gleichen.

Wenn eins feststeht, dann, dass wir alle das Leben einmal erleben dürfen. Manche glauben daran, dass es mehrere Male gibt, aber wozu sich auf die Nachwelt freuen, wenn die heutigen Möglichkeiten genau denselben entsprechen?

Perfektionisten, denen ein Fehler bereits Grund genug darstellt, um von Grund auf neu anzufangen, werden nicht wie in einem Computerspiel unendliche Optionen haben, um sich eine neue Welt zu erschaffen. Das Leben entspricht einer One-Shot-Story, einem Buch, welches sich einmal lesen lässt, und dessen Kapitel nicht erneut gelesen werden dürfen, und wenn man am Ende angekommen ist, es keine Möglichkeit mehr besteht, noch mehr zu lesen.

Während du liest, gibt es aber die Möglichkeit zu schreiben, und somit die Geschichte, die du nach dem Schreiben lesen musst, angenehmer, leichter zu lesen, oder einfach länger zu machen, je nach deinen menschlichen Neigungen. Wenn du es nicht tust, wird das in der heutigen Gesellschaft als ein Fehler betrachtet.

Wenn es also dieses Bild von Fehlern gibt, warum dürften wir dann nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen, sprich, jede Emotion erleben, überhaupt, jede Stimulation erleben?

In der Gesellschaft wird das erneut als Fehler betrachtet. „Hedonismus“ nennt sich das.

Mal davon abgesehen, dass es jene Menschen gibt, die nur die einzige Methode bedenken würden um durch das Leben zu kommen, die daraus besteht, ein gewöhnliches Leben zu führen, zu arbeiten, zu sterben und glücklich zu sein, gibt es ebenso Menschen wie mich, die denken, ein Leben bestehend aus Abenteuern (womöglich inspiriert von so mancher Geschichte) wären deutlich wertvoller zu leben.

Warum das so ist, liegt in einer ganz einfachen Abneigung: Die Abneigung zur Normalität.

Normalität war der erste Punkt den ich anfing zu hinterfragen, und mich dann meiner anzupassen, um möglichst nicht als normal zu gelten. Bevor ich nicht genau definieren konnte was das ist, und welche Argumente dafür und dagegen sprachen, wollte ich mich nicht darauf einlassen.

Ein „normales Leben“ irritierte mich, da es schließlich der Welt, die ich bis dahin kennenlernte schlicht und einfach widersprach!

Von einem Moment auf den anderen gab es gewisse, ungesagte Regeln, die es zu befolgen galt, wie beispielsweise Aufstehen, obwohl ich noch müde war, essen, obwohl ich nicht hungrig war usw.

Ab einem gewissen Alter, ab dem jedes Kind selbst solche Entscheidungen treffen können sollte, entwickelt sich von den anderen Menschen ein gewisses Vertrauen in diese Entscheidungsfähigkeit, was zugegebenermaßen verständlich, aber irgendwie auch seltsam war. Denn sollte die heutige „Erwachsene“ Version von dir nun einen grundsätzlichen Fehler machen, z.B. unwissend bei einer Frage, mit einer hergeleiteten Vermutung oder Schätzung antworten, wird dies als kindisch angesehen, und nicht angemessen respektiert.

Das wiederum führt zur Irritation, gelegentlich auch zur Selbstreflektion und Kummer (zumindest aus meinen Erfahrungen), und schließlich zur unbemerkten Aggressivität, sofern keine Lösung in Sicht scheint.

Nun kann dies konstruktive oder destruktive Folgen zur Last haben, wobei die destruktive oft im verzweifelten Suizid oder gar im Morden enden. Die konstruktiven Folgen hingegen sind Resilienz steigernd, sie geben einem Charakter die entsprechenden Zügen und verschärfen grundsätzlich die grafische Auflösung der Bildung von der Welt und ihren Menschen, wodurch sich umso besser informierte Meinungen bilden, die auch noch den ethischen idealen und Tugenden der Gesellschaft entsprechen.

Zumindest eine emotionaler Reiz der in Verbindung mit der jeweiligen Tätigkeit herbeigeführt wird, kann also durchaus leichter zum Erfolg führen, vorausgesetzt es wird im Sinne der Rationalität betrachtet, da es zur maximalen Effektivität eines Menschen führen kann. Emotionale Aggressivität sollte hingegen verabscheut und bekämpft werden, sie führt meist zu Ergebnissen die nicht sehr wünschenswert sind, wie bspw. Folter.

Um diesem Wunsch der Effektivität gerecht zu werden, sollte zunächst hinterfragt werden, wozu wir überhaupt produktiv und ehrgeizig zugleich sein wollen. Die Antwort liegt in der Logik.


Weitere Kapitel werden noch folgen, womöglich bald auch noch auf Englisch!

Bis dahin, habt einen wunderschönen Tag, bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

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