Plus und Minus K13: Schluss

Plus und Minus K13: Schluss

Schlusswort

Das Leben als solches nehmen die meisten Menschen scheinbar als einen Prozess auf, aber gleichzeitig auch als etwas unveränderbares.

Nicht allzu selten hört man Alteingesessene sagen: „Ja, so ist das…“, als hätte sich ihnen die Welt schon vor Jahren offenbart, und sie würden hadern mit ihrer Definition von diesem „Leben“, weil ständig eine neue Phrase ihren Zugang in diese Definition finden möchte, aber nicht jede dieser Informationen richtig sind.

Um im Leben vorwärts zu kommen scheint Fleiß und Hingebung auch sehr wichtig zu sein, erinnere ich mich nur an Kindertagen, als ich als Ausrede für das Einkaufen getrost sagen konnte, dass ich noch schnell etwas für die Schule machen müsste.

Doch diese Zeiten ändern sich sobald es für eine allgemeine Pflicht angesehen wird.

Einige SchülerInnen scheinen diese Schule tatsächlich ernst zu nehmen, und machen auch etwas dafür. Doch nun stellt sich die Frage, ob man dadurch wirklich „vorwärts“ kommt.

Der Akt, also, um was es im wesentlichen geht, ist in diesem Fall nicht das Lernen.

Nein, so wie ich die Schule kennengelernt habe, habe ich deutlich kompliziertere Sachen erwartet, aber nicht dass, was es wirklich ist, aus welchen Bestandteilen sie besteht.

Und zwar handelt es sich primär um das einfache Frage-Antwort-Spiel, der/die LehrerIn fragt, die Schüler antworten. Das hat doch nichts mit lernen zu tun! Lernen ist nicht nur das Auswendiglernen einer Frage, es ist das Interesse an einem Thema, was einen dazu verleitet die nötigen Perspektiven dafür einzunehmen, es geht nicht nur darum zu arbeiten, sondern darum die Welt um einen herum aufgrund der menschlichen Natur zu verstehen.

„Warum ist die menschliche Natur denn so, wie sie ist?“

„Weil wir Menschen aufgrund unseres Gehirns, unserer Wahrnehmung ein ernstes Bedürfnis nach Sicherheit hegen, da viele Menschen wohl auch die Erfahrungen gemacht haben, wie ich sie einst durchleben musste, und zwar die Erfahrung absoluter leere und Charakterlosigkeit.“

Wenn alle uns sowohl bekannten, als auch unbekannten Sachen, einfach nur für diejenigen Lebewesen existieren, die allerdings keinen Sinn, kein muster, keine Gefühle darin erkennen bzw. daraus ziehen können, ist die Welt dann noch etwas vollkommenes, logisches?

Für diese Person, in diesem Zustand, nicht.

Diesen Zustand taufe ich deshalb:

„Apathischer Geistsinneszustand“, da sowohl physisch als auch psychisch keinerlei emotionale Erscheinung in diesem Zusatnd auftreten, es herrscht lediglich die reine Existenz, allerdings mit genügend Bewusstsein um sich an zivilisierte und gesittete Regelformen oder Normen halten zu können. Das ist aber gar nicht der Schwerpunkt, geschweige denn das Problem bei diesem Zustand.

Die Besonderheit liegt schlicht und einfach in der Nutzlosigkeit die diese mit Potenzial gefüllte Geist- und Sinneserscheinung an den Tag legt.

Doch diese Verschwendung ist einem in diesem Zustand sogar bewusst, aber schlichtweg egal, da diese betroffene Person lediglich rationale Gedankenzüge verfolgt/verfolgen will, aber nicht gezwungenermaßen einen durchschnittlich zu erwartenden Allgemeinwissensstand bei ihr anzutreffen ist, weswegen Prokrastination ein Mittel für unsichere Handlungen darstellt, und demnach häufig bei besagten Personen vorzufinden ist.

Es wird sogar an der eigenen Persönlichkeit, den eigenen Fähigkeiten und Meinungen gezweifelt, weil stets die Frage nach dem Grund, und gleich um Anschluss der Grund für die Frage für den Grund im Vordergrund stehen.

Die Zeit wortwörtlich totzuschlagen ist allerdings beruhigendermaßend nicht das endgültige Ergebnis. Anhand von genügend freier Zeit und richtiger Fragestellungen, sowie Wissensquellen (wahlweise BÜCHER wie dieses hier) fördern das Allgemein- sowie das Fachwissen, und da diese Erscheinung meist auch nur bei Personen auftaucht, die vom Eigenstudium und Machtergreifungsdrang derart fasziniert sind, sodass ihnen die erste Hürde, an der die meisten Scheitern würden, wahrscheinlich sehr leicht fällt.

Ich hoffe, Ihnen hat dieser philosophische Exkurs gefallen, und Sie erfreuen sich nun an den neuen gesammelten Erkenntnissen. Wenn dem so ist, bitte ich Sie nun, dass Sie meine Theorien hinterfragen, und ihren eigenen Standpunkt preisgeben. Dies kann auch anonym geschehen, aber so mögen Sie sich zumindest einmal in die Richtung der Philosophie bzw. einem eher kognitiven Zeitvertreib ihrerseits begeben, so genießen Sie bereits die Basis und die Sicherheit, die Sie benötigen um einen leidenschaftlichen Debattierer zufrieden stellend die Parole bieten zu können.

Denn Denken Sie immer daran: Jegliche Aktivität führt zu einer besseren Lebensqualität, sofern denn genügend Energie zuvor erhalten wurde!

Nicht zu versuchen, eine Diskussion durch den Aufbau eines eigenen Standpunktes zu gewinnen, wäre in den Augen eines jenen Menschen, der seine Existenz auf der einfachen Tatsache eines herrschenden Dualismus aufbaut, reines Zeitverschwendung, und damit Schlecht. Gleichzusetzen mit allem schlechten dieser Art, also dem Tod. Wer sich nicht in eine Richtung wagt, verliert. Beherzigen Sie das bitte.

Und sofern Sie das nun alles beunruhigt und missfallen haben sollte:

Ruhen Sie sich aus, vergessen Sie’s und kommen Sie später wieder.

In dieser Existenz ist es für einen Menschen unmöglich sich nicht über irgendetwas zu wundern.

Und der Kern des Ganzen liegt im Leben selber. Von daher sind Sie auf dem richtigen Weg, nachdem Sie dieses Buch nun durchgelesen haben. Das nächste erwartet Sie nämlich bereits… und wird Ihnen genauere Hinweise geben können, wie Sie ihr Leben „richtig“ gestalten können.

Bis dahin, bedanke ich mich herzlich und wünsche Ihnen eine wunderschöne Existenz mit hoffentlich vielen Hürden. Sie wissen ja inzwischen, worauf ich hinaus möchte…

Seien Sie im Plus!


Mir hat dieses Projekt unglaublich viel Spaß bereitet, ich hoffe inständig, dass es dir ähnlich ergangen ist.

Wenn nicht… Perfekt! Mehr Kritik! Immer her damit, die Kommentarsektion riecht es schon…

Was hätte ich besser machen können? Was habe ich schon gut gemacht?

Gibt es Lücken, Fehler (inhaltlich, grammatisch, Schreibfehler, Zeichensetzung, etc.) oder sonstige ungeklärte Fragen?

Ich freue mich über jeden Kommentar.

Nun wünsche ich, wie immer, noch einen wunderwunderschönen Tag, bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

P.S.: Kann jemand mit einigen Zeilen seine/ihre Lebenserfahrung wiederfinden?

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