Fortschrittspreis

Ich würde mich mit diesem Post gerne für einen sog. „Fortschrittspreis“ aussprechen, der das Erschaffen von nachhaltigen, zivilisationskernunterstützenden (systemrelevanten) Einrichtungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes belohnt.

Ein Großteil der hier Lesenden, kennt wohlgleich eine ähnliche Belohnung wahrscheinlich unter dem Titel des Friedensnobelpreises, oder Nobelpreise anderer Disziplinen, wie die der Wissenschaft, Wirtschaft oder Literatur.

Allerdings wäre meine Idee ein expliziter Aufruf an jene Menschen, die die nötigen Mittel zur Verfügung haben. Sie sollten sich für Konstruktionen und Bauvorhaben einsetzen, und damit so effektiv wie möglich die Menschheit mit Vorteilen beflügeln.

Diese Konstruktionen können u.a. Schulen, Krankenhäuser, Armenhäuser, Banken und Hotels sein.

Ich stelle mir dabei vor, dass dieser Preis eine Umverteilung der Finanzmittel weiter antreibt, sowie dabei den Klimawandel und die soziale Struktur verbessert.

Allerdings ist das ganze nicht ganz durchdacht und konkret geplant, sondern nur eine mögliche Inspiration für künftige Reisende.

Sei es nun in andere Länder, über die eigenen geographischen Grenzen hinaus, oder gar in die bis jetzt grötenteils unerforschten Tiefen des Meeres oder des Universums: Es werden überall Menschen leben wollen, wo auch immer wir weiterhin in dieser Existenz herumirren.

Und da selbst Elon Musk, der weltweit bekannte, aktuell dritt-reichster Mann der Welt, ein Unterstützer der Idee einer schnellen Besiedlung anderer Planeten ist, scheine ich mit meinen Bestrebungen nicht alleine dazustehen.

Eine der größten Probleme, die sich die Menschheit selbst erschafft, ist die Wirtschaft. Ironischerweise ist die Wirtschaft auch das selbe Werkzeug, mit dem sich die Menschen an die Spitze der Lebewesen gekämpft hat.

Deshalb ist auch einer meiner größten Ängste, dass sich die Menschheit aufgrund teilweiser belangloser Probleme wie Recht, Geld und Digitalisierungsbedenken, aufhört weiterzuentwickeln.

Sofern wir unsere Stabilität genießen können, sollten wir uns um die Erweiterung unserer sowohl metaphorischen, als auch phyischen Grenzen kümmern. Jene, die erst nach Stabilität suchen, da sie in unverhältnismäßigen Umgebungen ohne garantierten Zugang zu grundlegenden Versorgungs-, Pflege- oder gar Arbeitsmöglichkeiten gelandet sind, werden auf ihrem Wege wahrscheinlich nicht viel zur Forschung, Entwicklung und Erweiterung des multiplanetaren Lebensraumes beitragen können. Und das ist normal!

Zumal die Stabilität ständig schwankt, und es deswegen auch auf die Stimmung eines jeden Menschen drückt. Nicht jeder fühlt sich motiviert, um sich um die ständig alten Dinge zu kümmern. Andere mögen einfache Tätigkeiten, und es bereitet ihnen ein wunderbares Gefühl der Erleichterung, komplette Sicherheit hautnah erfahren zu können, und doch sind auch nicht alle Tage in diesem Leben schön.

Diese Menschen benötigen neue Sichtweisen, sowie auch neue Erfahrungen. Perspektiven, die sie vor allem durch Bildung, Forschung und Neugier erhalten. Lernen heißt nicht gleich schreibtisch-lernen:

Allein schon durch die neue Erfahrung, an einem neuen Tag, mit neuen Menschen zu reden, einige kleine Veränderungen zum Vortag zu bemerken, oder andere Wege nutzen, um zum selben Ziel zu gelangen sind Lerntätigkeiten. In diesem Augenblick, in dem Sie dieses Zeilen lesen, lernen Sie etwas für’s Leben dazu!

Von daher ist die typische Dame im weißen Kittel, die ständig interessiert dreinguckt und mit seltsamen Flüssigkeiten in Phiolen expermentiert, nicht unbedingt eine Person die Sie vermeiden möchten. Auch wenn die Experimente explodieren: Sie haben etwas dazu gelernt!

Und wer weiß: Vielleicht ist genau diese Explosion die Folge einer chemischen Reaktion, die zuvor noch nie entdeckt wurde, und es deshalb als sicher galt, diese Flüssigkeiten zu vermischen. Sie bemerken: Sicherheit kann auch Lücken und zwischenzeilige Geheimnisse bergen, die nur darauf warten, von Ihnen erfasst, umgesetzt, und für die Menschheit verwendet zu werden!

Denn am Ende fragt man sich:

„Warum sind wir eigentlich alle hier?

Nur um ein schönes Leben zu haben?

Nur um ein erfolgreiches Leben zu haben?

Nur um zu leiden, und zu scheitern?“

Allein schon die Frage ist ungünstig gestellt, und der Gedankengang völlig unergründlich. Wenn man eine Antwort sucht, dann stellt man am Besten den Gedanken zuvor fest. Und dieser lautet: „Was sollte ich jetzt erledigen? Muss ich überhaupt etwas tun? Und wenn nicht, was tue ich dann noch hier?“

Die Antwort ist: „Schau mal mehr auf die Fakten!“

Wir leben aktuell schon seit Jahrtausenden auf diesem Planeten, und haben es noch immer nicht geschafft, auch nur die Hälfte davon zu erforschen. Wie leben seit Jahrtausenden von Jahren in diesem Universum, und repräsentieren mit unseren geballten Bibliotheken, Universitäten und sonstigen Lehreinrichtungen voller Wissen nur ca. 8%.

Ein menschliches Gehirn könnte vielleicht alles erdenkliche an Wissen bereits verarbeiten, aber nie und nimmer alles direkt abrufen, sondern muss selbst mit allem Wissen der Welt weiter lernen, oder zumindest wiederholen (Sie erkennen die Analogie von vorhin? Menschliche Zivilisation erweitern UND stabilisieren?).

Und selbst wenn wir das scheinbar unmögliche einst erreicht haben werden, und alles für uns wahrnehmbare erforscht und erklärt haben, wird mit dem menschlichen Geiste, der menschlichen Kreativität und Spiritualität weitergemacht. Es würden theoretisch stets neue Bücher geschrieben werden können, einfach weil die Kreativität die bereits bestehenden Wissensblöcke nehmen, und zusammenkleben würde, und das, was dabei rauskommt, bezeichnen viele dann als Kunst und Kultur, und es ist absolut fantastisch, einfach, weil es keinen Sinn macht, und es ohne uns nie existieren würde.

Und doch hat die Kunst einen Nachteil: Sie hilft nicht, das Wichtige, also die grundlegendsten aller Grundbedürfnisse zu erfüllen. Lediglich der Geist kann sich unermüdlich an der Kultur bereichern, denn der Geist der Menschheit nährt sich scheinbar selbst. Genauso könnte sich das Universum selbst nähren, und ob wir nun Einfluss nehmen würden oder nicht, das Universum schlägt bestimmt auch hin und wieder mal aus Langeweile ein, zwei Steine (im realistischerem Ausmaß sind es natürlich Atome, Quarks und Antimaterie) zusammen, und erschafft dabei zufällig uns, die wir uns nun fragen was zum Geier wir nun eigentlich hier machen sollen.

Also ist die Antwort: Weitermachen!

Fragen! Und am Ende die Antwort finden!

Aber auf welche Frage? Wie ich erfolgreich werde?

Nein! Wie wir der Menschheit mal ein wenig Würde zurückgeben könnten, und irgendwann mit Stolz verkünden, dass wir nach einer irre langen und verrückten Menschheitsgeschichte uns endlich mal vernünftig zusammenraufen konnten, und die Arbeit fortführen, mit der wir aufhörten, als wir uns ironischerweise begegnet sind: Die Existenz bis zum Maximum erforschen, und für unser Überleben nutzen!

Dann, und nur dann, wird der Mensch wachsen.

„Aber wollen wir das denn? Wenn ich wachse ist das für die meisten nur ein Zeichen, dass ich Steueren bezahlen soll…“

Klar, aber die Frage ist schon wieder ungünstig gestellt: Denk an vorhin, und stelle den Gedanken vor deiner Ermittlung fest. Du lebst nur für begrenzte Zeit. Die Menschheit laut aktuellen Forschungen auch, demnach sind wie mit unserer (aus unserer Sicht) irre langen Geschichte doch gar nicht so lange da, wie wir meinen würden, bei dem ganzen Tohuwabohu in unserer Vergangenheit.

Also, zoomen wir noch weiter in ein beliebiges Leben rein: Du wachst morgens auf und möchtest….?

Normalerweise Frühstücken.

Warum?

Du hast Hunger.

Offensichtlich.

Was machst du dann damit? Du befriedigst dein Verlangen danach. Das Essen, und der Prozess, die Verarbeitung, das Kauen ist somit ein Teil deines enorm kurzfristigen Zieles.

Was machst du den Rest vom Tag? Ein normaler Mensch geht per Automodus nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung durch Minimierung der Gehirnaktivität, und schaltet deshalb auf Autopilot.

Also befriedigst du dich ein weiteres Mal.

Wenn du unglücklich bist, willst du dich normalerweise mit trauriger Musik, und/oder mit Leuten die du magst aber nicht brauchst/die du brauchst aber nicht magst, umgeben. Ergo: Du befriedigst dich erneut.

Dasselbe gilt natürlich auch für Notdurft, Sexualtrieb, Intuition, gesundem Ehrgeiz und sonstigen hormongesteuerten Bedürfnissen.

Sehr gut! Wir haben nun das Ziel!

Beziehen wir das ganze nun auf die Menschen als solches, also nicht auf den/die Einzelne/n in exakt dieser spezifischen Lebenssituation, so würden sich folgende Dimensionen ergeben: Die rationale sowie die irrationale Gewinnzone.

Die rationale Vorgehensweise sieht für uns Menschen den Ehrgeiz nach neuem Territorium, sowie der unabdingbaren Kontrolle darüber vor. Die irrationale ist die simpelste Dimension, die in dieser Existenz existiert: Einfaches Wohlbefinden, nahezu ungeachtet der physischen Umgebung und Ergebenheit.

Dies erfordert nicht mal die Wahrnehmung eines solchen Zustandes. Nur der Zustand erfüllt den Menschen als solches mit dem gewünschten Ziel.

Wir haben in dem Sinne also einen Sinn im Leben: Die Suche nach Erweiterung und Stabilität. Nach Ehrgeiz oder Erfülltheit. Nach Rationalen oder Irrationalen Antworten.

Am Ende sind beide vonnöten, aber wenn wir auch nur eine davon vorhätten zu erreichen, dann sieht der aktuelle Zustand erschreckend ermüdend aus.

Schließlich haben wir keine beachtliche menschliche Kolonie irgendwo in anderen Sonnensystemen. Wir haben nur unsere kleine Erde, auf der wir alle nicht mal gut miteinander zurechtkommen: Wir können keinen Frieden schließen, Menschen sind unglücklich wegen Tätigkeiten, Coexistierenden Herumirrenden oder beidem.

Würde sich der Mensch in spiritueller Form das ganze anschauen würde, wäre es in Anbetracht des ganzen Potenzial sicherlich zutiefst enttäuscht. Und das ist hundertprozentig akzeptabel und verständlich: Ich bin es schließlich auch, und nur irgendein Typ im Internet.

Das Potenzial der Irrationalen Ebene könnten wir theoretisch auch bereits erreicht haben: Soviele Menschen wie möglich glücklich zu stimmen scheint aber in diesem Wimpernschlag von ein paar Tausend Jahren allerdings fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Am Ehesten würde es sich lohnen, mit maximaler Ausschöpfung der Ressourcen und Individuen den Befriedigungsprozess anzugehen. Parallel, und regelmäßig, versteht sich.

Wenn es doch noch jemand nicht rafft: Lest bitte das Buch „Plus und Minus“ welches auf dieser Seite kostenlos zu lesen ist, sofern es denn dem Verlangen nach Verständnis, und folgend der geistigen Befriedigung, den inneren Schweinehund und der Lüge der inneren Stimme: „…ich habe besseres zu tun…“, gelingt zu überwiegen

Deshalb eben dieser Aufruf: Lasst uns dieses Potenzial nicht einfach tatenlos anschauen, und soviel wie möglich aus der rationalen Dimension rausholen: Häuser bauen, Nachhaltig leben, und schlussendlich Träume, die der Menschheit zugunsten kommen, erreichen.

Daher dieser Preis, von dem ich nun gespannt bin, was ihr davon haltet!


Hey!

Wie gesagt, wäre mir eure Meinung wichtig. Auch ein einfacher Kommentar unter dem jeweiligen Twitter-Announcement würde mir eine genugtuung sein, die dem Allgemeinwohl womöglich eines Tages ebenso zugute kommen könnte.

https://twitter.com/ConnorK88716564/status/1433978200292564996

Ansonsten würde ich sagen:

Habt noch einen wunderschönen Tag, bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

Veröffentlicht von Ventusator

Eigentlich bin ich manchmal ganz nett. Sometimes I may actually be nice.

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