Schach: Tölpel des Bauern

Schach: Tölpel des Bauern

So oder so : In diesen beiden gar politisch zu interpretierenden Aussagen steckt Wahrheit. Was darauf zu schließen lässt, dass der König jeweils beider Seiten die Wahrheit verkörpert, die jeder Soldat von sich aus behauptet zu verteidigen.

Der Bauer allerdings ist an tölpelhaftigkeit, trotz der manchmal überraschenden Fähigkeiten die ihnen glücklicherweise zu trage kamen, nicht zu übertreffen. Nicht nur kann er nicht sehen, dass er die ganze Zeit für die Wahrheit kämpft, er weiß es nicht einmal. Er kann schließlich nicht mal nach hinten laufen, und nachsehen. Und selbst die Gegner und Herausforderungen vor ihm scheinen ihn nicht zu interessieren. Sonst würde er da nicht einfach so stehen, wie alle anderen Bauern, die nichts getan haben, um woanders zu stehen.

Sie stehen allerdings nicht am ganz am Anfang. Sie sind ja keine Kinder mehr!

Nein, nein. Sie sind äußerst erwachsende Menschen, die die Realität gewiss in ihrer vollen Pracht betrachten. Also sind sie eine Ebene vorgeschritten.

Ironisch.

Denn der Anfang war das kindliche Denken.

Das voranschreiten das „erwachsene“ Denken.

Ist man bis zum Ende vorangeschritten, fängt man wieder an kindlich zu denken.

Und ist dadurch erfolgreich: Ein Offizier.

„Aber bleiben wie mal im Hier und Jetzt, dieses Palaver von eben war ja mal völliges Tohuwabohu, welches von einem sechsjährigen stammen könnte. Volliger Unsinn! Auch noch SO unrealistisch…

Wo waren wir? Gott, ich muss mir immer soviele Sorgen um Details machen, dass ich oftmals komplett vergesse inhaltlich zum Punkt zu kommen, und rede soviel um den heißen Brei herum, ohne tatsächlich zu wissen wovon ich rede.

Und wenn ich denke, es ist peinlich, fange ich an, in meiner Freundesgruppe von geistig-horizontigen Gleichgesinnten, zu fragen, ob es ihnen den auch so erginge, und dabei fremdschämend beginne zu kichern, sodass man es mir (hoffentlich) als normal und gruppenkonfom ansieht.

Wo war ich? Ach ja:

Also in ihrem, für sie, sehr großen Feld, welches es zu pflegen gilt, sind sie eine lange Zeit.

Jede neue Frage, jeder neue Tag scheint eine Anstrengung und Qual zu sein.

Aber warum die Perspektive ändern? Das kann ich doch gar nicht!

Die Offiziere hinter mir sind doch eh alle hochbegabt, und so geboren worden!“

Fazit:

Der Bauer lebt also sein Leben nur, um zu sterben. Und das auch noch beschämend.


Ich wünsche einen schönen, mit Spaß und Freude erfüllten Tag! Bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

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