Rätsel

Was sind Rätsel ?

Rätsel sind Fragen.

Und die Welt ist ein Rätsel.

Warum ?

Weil alles Informationen sind.

Egal ob man von « unten » hergeht, und sagt, der Mensch habe z.B. die Mathematik entdeckt, weil er nach Sinn sucht, oder von „oben“ hergehend behauptet, die Welt war zuvor nur reine Theorie, und danach kam erst der entscheidende Satz, der dafür sorgte, dass das alles « real », also physisch, und für uns erlebbar wurde :

Wir kommen früher oder später zu dem Schluss, dass alles in Informationen dargestellt und erklärt werden kann.

Ein kleiner Rahmen von Informationen sind nun eine Antwort.

Und je nachdem, ob diese Informationen innerhalb dieses gewissen Rahmens nun ausreichend sind, um die Frage zu « befriedigen », wird eine Konsequenz aus dieser « Bewertung » gezogen.

Welche ?

Und Warum ?

Die Konsequenz ist schlussendlich, dass sich weitere Fragen bilden, und zu guter Letzt ein weiterer Rahmen, der nicht die Fragen bildet, sondern die Antwortsuchende Instanz. Diese müsste sich die Frage stellen, warum sie sich Fragen stellen möchte, und warum sie innerhalb dieser dreidimensionalen, (scheinbar*) unendlichen Welt, etwas wissen möchte.


*Ich schreibe mit Absicht „scheinbar“ in Klammern, weil theoretisch auch die Informationen außerhalb des Universums zu der Gesamtmenge der Existenz hinzugezählt werden kann, aber stellt man sich hingegen die Frage: „Existiert an diesem Punkt etwas?“ und die Antwort lautet ganz klar „Nein“, so lässt sich streiten ob dies nun als Information gewertet werden sollte, also wie oben gesagt zu der Existenz zählt, oder nur die Antwort zählt, und daher als „Nichts“ im Weltbild des Gehirn gespeichert werden sollte.

Dagegen sprechen würde allerdings die psychologische Erkenntnis, das wir das Wort „Nicht“ gar nicht richtig interpretieren können, das Gehirn bei diesem Wort also eine Lücke in der Verarbeitung der Informationen simulieren muss, um damit umgehen zu können (wie wir es nunmal in der Erziehung gelernt haben).

Diese Tatsache würde aber ein vollkommen neues Fass an wunderbar riechendem Wein aufmachen, der unserem jetzigem Thema gar nicht entspräche. Von daher gehen wir einmal an der Auffassung nach dem scheinbar unendlichen Universum, aber in Wahrheit endlichen Universum entlang.


Alles was wir wissen, ist ein Rahmen. Und weil wir auch wissen, dass alles Informationen sind, können wir daraus schlussfolgern, dass die Welt einen gewissen Rahmen hat.

Aber da unsere Wahrnehmung, also unser eigener Rahmen sich nie bis an die Grenzen dieser Welt erschließen werden können, können wir den allgemeinen Satz aufstellen :

« Wir sind niemals identisch mit dem Universum »

Dabei muss die Annahme getroffen sein, dass ein jedes Lebewesen, sei es tot oder lebendig, einen gewissen Rahmen an Informationen innehat, und dem identisch ist UND das der potenzielle Informationsgehalt zu Lebzeiten proportional zu dem jeweiligem mit Energie versorgtem Nervenorgan größer ist, also zu der reinen Information zu bspw. den Raumkoordinaten eines toten Objektes wie einem Stein.

Dieser gibt eigentlich nicht mal Informationen, sondern lediglich reine Daten wider, die dann von einem geeignetem Interpreter als Antwort aufgenommen werden können.

Wir können also die Abkürzungen einführen :

M (Menschen) ; T (Tiere) ∈ Iag,af (Rahmen für Antwortgebende und -fordernde Instanz von Informationen)

D (Dinge) ∈ Daag (Rahmen für Antwortgebende Instanz von Daten)

Für M, T und D gilt :

M; T; D = U (Universum) ∈ Iag,af

Das klingt jetzt für den ein oder anderen womöglich wie kauderwelsch. Aber hier die Antwort :

Menschen und Tiere sind offensichtlich in der Lage, Informationen zu verarbeiten und in den Entscheidungsprozessen entsprechend zu reagieren.

Man könnte Frage und Antwort auch schon mit Aktion und Reaktion gut vergleichen.

Also wenn z.B. ein Gepard eine Gazelle jagt, so reagiert der Gepard auf die Frage

« Ich habe Hunger. Was wirst du essen ? », vom Bauch, nur mit dem Sprint auf eine Gazelle.

Eine Gazelle antwortet auf die Frage :

« Da kommt ein Gepard. Wie kannst du entkommen ? »

mit dem eiligen Sprung irgendwohin, eben bestenfalls nicht gerade dorthin, wo der Gepard herkommt.

Das selbe gilt im Übrigen auch für uns Menschen und dem Universum.

Denn wir beides sind Instanzen, die sich gegenseitig Antworten liefern, als auch gegenseitig Fragen stellen.

Streng genommen stellen die Fragen nur wie Menschen, die wir sie aussprechen. Das Universum hat uns aber Vorgaben gegeben, die es zu erfüllen gilt. Zum einen wäre da der Hunger, der Durst, die Kälte und der Sexualtrieb, der scheinbar ziemlich Standardmäßig als Herausforderung in die meisten Lebewesen eingebaut wurde, die es gilt, zu beantworten. Nun kommen aber die Herausforderungen wie Soziales Miteinander, Psyche und Ziele in das Leben hinzu.

Das Universum fragt : « Jo Tom, heute schon gegessen ? »

Tom, ganz verwirrt : « Öh, nein, aber jetzt wo du’s so sagst… »

, und zack, knurrt ihm der Magen.

U : « Also, was gibt es denn heute zum schlemmen ? »

Tom : « Meine Tante hat veganen Eintopf gemacht, und zwar eine Menge ! »

U : « Wie wirst du dahin kommen ? »

Tom : « Mit dem Zug »

U : « Sicher ? »

Tom :  « Hm. Nein, ich könnte auch mit dem Auto fahren. » 

U : « Irgendwelche Gründe die dagegen sprechen ? »

Tom :  « Ja »

U : « Welche denn ? »

Tom : « Ich habe keinen Führerschein »

U : « Kannst du trotzdem mit dem Auto fahren ? »

Tom : « Theoretisch ja, aber ich würde die Regeln von den Menschen brechen »

U :  « Macht dir das was aus ? »

Tom : « Ja »

U : « Wie kommst du zu deiner Tante ? »

Tom : « Mit dem Zug »

U : « Sicher ? »

Tom : « Ja »

Tom steigt in den nächsten Zug.

Also, das würde er gerne, aber dieser hat Verspätung.

Und Tom leidet noch mehr am Hunger.

Was ihm das Universum dadurch sagen wollte :

→ U : « Lern’ endlich Auto fahren »

Das Universum kann also sowohl Antworten in einem bestimmten Rahmen geben, als auch Antworten fordern. Dieser Dialog zwischen Tom und dem Universum ist natürlich nicht genau so verlaufen, Tom dachte sich bestimmt sowas wie : « Ich möchte mit dem Zug zu meiner Tante. Mein Magen knurrt »

…und das war’s. Der Rest waren Fragen und Antworten im Unterbewusstsein, die uns die ganze Denkarbeit abnehmen.

Dasselbe gilt auch für Geheimnisse des Universums. Mysterien, die es sich vielleicht gar nicht lohnen zu erforschen, weil die Antwort dahinter zu banal und lustig ist. Aber das Universum dachte sich einfach : « Hehe, diese Menschen kriegen jetzt mal auf die Nuss ! »

Laut Yin und Yang sind wir (das Universum und die Menschen) womöglich sogar polare Unterschiede. Und doch ein und dasselbe.

Photo by Mikhail Nilov on Pexels.com

Dabei umhüllt das eine das andere. Fast so wie ein Wurm, der sich selbst dabei ist aufzufressen, aber ziemlich lange innehält.

Die Spitze vom Wurm, die er versucht aufzufressen, soll dabei uns Menschen darstellen. Das Universum um uns herum ist dabei die Innenwelt des Wurms, vergleichbar, wie wenn man auf einem Berg in den nächtlichen, scheinbar unendlichen Sternenhimmel dreinblickt.


Ich wünsche noch einen wunderschönen Tag, bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

Veröffentlicht von Ventusator

Eigentlich bin ich manchmal ganz nett. Sometimes I may actually be nice.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: