Der Titel lässt sich auch etwas verständlicher formulieren:

Zuerst folgt der Kampf des Einzelnen gegen die Gesellschaft, und danach der Kampf (mit) der Menschheit gegen die Welt.

Zunächst muss dafür die Gesellschaft herangenommen werden. Andere Menschen sind die Basis der Macht. Zumindest für uns, da wir uns in dessen sozialen Gefilden bewegen (müssen).

Dazu haben auch wieder zwei Forscher eine Theorie, nämlich die sog. „Machtbasentheorie“ aufgestellt, welche die Ursprünge der Kontrolle über andere Sozialen Genossen aufzeigen.

So genau möchte ich sie nicht erklären, ich verlinke den Wikipedia-Artikel:

Kurz zusammengefasst erklärt sie die Macht als Folge bestimmter Eigenschaften, die ein Mensch mit sich bringt (Antorten auf folgende Fragen):

Glauben andere, dass du das Recht dazu hast, sie zu befehlen? -> Wenn ja, dann hast du:

Legitime Macht (Legitimacy)

Erhoffen sich andere ein Geschenk von dir, wenn sie Dinge für dich tun? -> Wenn ja, dann hast du:

Macht durch Belohnung (Reward)

Haben andere Angst, dass du ihnen etwas zu leide tust, oder wegnimmst, sollten sie nicht auf dich hören? -> Wenn ja, dann hast du:

Macht durch Zwang (Coercion)

Mögen dich andere so sehr, dass sie so werden wollen wie du, und sind dir daher auf Wort und Tate folgend?-> Wenn ja, dann hast du:

Macht durch Identifikation (Referent)

Hast du situationsbezogenes, wertvolles Wissen? Ja? Dann hast du:

Macht durch Wissen (Informational) <- die wahrscheinlich mächtigste Form der Macht (meiner Meinung nach)

Nun meine Gedanken dazu:

Am Ende steht immer das Versprechen, mit der Gesellschaft im Rücken gegen das Universum anzukämpfen, WENN man den Konflikt zwischen sich selbst und der Gesellschaft zu seinen Gunsten drehen konnte, d.h. die Konflikte innerhalb der Gesellschaft für sich und seine Ziele arbeiten lassen kann.

Man kämpft in der ersten Lebensphase also gegen sich selbst. Zuerst muss man lernen mit seinem Geist, seinem Körper, und dem ganzen Rest klarzukommen, den die Menschen vor seiner Zeit nunmal hinterlassen haben.

Danach, gegen die (aktuelle bestehende) Gesellschaft. Die wichtigste Frage die sich dein Körper unter anderen stellt ist dann: Wie werde ich als wertvoll (fähig für das Überleben aller) anerkannt?

Somit befriedigt der Mensch den einzigen von außen nötigen Teil, um vollends seine psychische Entwicklung zu vollenden*

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/Einfache_Bed%C3%BCrfnishierarchie_nach_Maslow.svg/1280px-Einfache_Bed%C3%BCrfnishierarchie_nach_Maslow.svg.png
Von PNG by Philipp Guttmann, SVG by Jüppsche – http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide.png, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19910758

Und schlussendlich ist im letzten Lebensabschnitt auch noch im Kampf mit der Menschheit als Mitstreiter gegen das Universum, da die Umweltbedingungen die Fragen der Existenz sind, die wir gemeinsam als zivilisierte einheitliche Lebewesentruppe beantworten müssen.

Ich sage extra „Mitstreiter“ weil sich andere Menschen auf jeweils etwas anderes spezialisiert haben müssten (!) wofür sie dann alle Fragen in diesem Gebiet beantworten können, damit sich andere keine Sorgen mehr um diese Fragen machen müssen. Jeder deckt dadurch jeden. Und alle überleben.

Dadurch stünde der Menschheit nichts mehr im Wege, um größer zu werden als die aktuellen Ausmaße auch schon als utopische Tendenz vermuten lassen. Dadurch wächst der Geist der Menschheit universell an.

Doch wie weit müssen wir eigentlich wachsen?

Weitere Fragen kommen noch dazu, aber diese hier, überlasse ich mal euch!


Ich bin gespannt auf eure Antwort!

[Menschheit: „Wie kompliziert willst du uns die Welt noch machen?“

Universum: „JA!“]

Dieser Artikel ist recht spontan und eigentlich nur eine weitere der unzähligen gedanklichen Ergänzungen, die ich in mein Weltbild bringe. Hoffe es hat auch dem ein oder anderen etwas gebracht darüber nachzudenken!

Ich wünsche noch einen wunderschönen Tag, bleibt neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

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