Plus und Minus K4: Macht über Veränderungen

Aber wie genau hängen denn Veränderungen und Entwicklung mit dem Leben zusammen?

Abb. 1

Diese Kurve stellt die Entwicklungen eines Menschen ab der Geburt dar. Es ist eine Cosinus-Kurve, da sie ab der „Sekunde Null“ erst beginnt zu steigen. Auf der y-Achse wird die Energie in jedem Lebewesen gemessen, demnach würde sich Energie erst mit der Zeit im Mutterleib bilden, wenn der Grundsatz angewandt wird:

Energie = Masse = Leben

Je höher der Ausschlag (die Amplitude) der Cosinus Kurve, desto „besser“ ist das Leben, d.h. desto mehr Abwechslung und Stimulanz verarbeitet dein Organismus, was wiederum Hormone für dein Wohlbefinden aussendet, als auch eine Entwicklung und Anpassung deines Gehirns einsetzen lässt, wodurch das Bewusstsein auf äußerst positive Art und Weise affektiert wird.

Allgemein bessert eine Entwicklung die Resilienz, und stärkt damit die psychologische Gesundheit. Abhängig davon welche Reize genau gesetzt werden, können auch Verbesserungen in die körperliche (physisch und kognitive) sowie die menschliche Gesundheit mit einfließen.

Diese drei Kategorien spielen bei den Zielen eines jeden Lebewesens selbstredend auch eine Rolle, wenn nicht gar die wichtigste.

Wie sieht denn eigentlich „Veränderung“ konkret aus?

Dafür gibt es einen Kreislauf, der sich zumindest auf den Tag anwenden lässt:

Bedürfnisse→ Arbeit → Vergnügen → Erholung

wobei der Wechsel zwischen „Bedürfnissen“ und „Arbeit“ auch öfters durchlaufen kann, bevor es dann zu dem Vergnügen, und damit verbunden, zu dem Erholungseffekt kommen kann:

← —————————————←

↓ ~3x ↑

Bedürfnisse→→ → → → → → Arbeit → Vergnügen → Erholungseffekt

Dieser Kreislauf stellt einen typischen Arbeitstag dar.

Veränderung läuft also in einem Kreislauf ab, der in gewisser Weise stets dieselben Stationen besitzt. Ein solcher Kreislauf wäre bspw. Der Impuls- oder der Energieerhaltungssatz aus der Physik. Ebenso wäre ein weiterer Satz aus der Physik als Kreislauf denkbar: „Aktion = Reaktion“.

Solche Stationen erlebt auch die Menschheit. Die Jahrhunderte haben sich über die Menschheit fast immer getreu einem bestimmten Muster erstreckt, welches im zweiten Kapitel näherungsweise versucht wird zu ermitteln.

Was haben denn eigentlich Handlungen allgemein für Auswirkungen in dieser Welt?

Abb. 2

Aufgrund des Aktivitätendiagramms können wir uns nun herleiten, dass es wieder einmal nur drei Fälle zu unterscheiden gibt: Eine gute Handlung, eine schlechte Handlung, und eine nicht ausgeführte Handlung. Natürlich hängt eine jede Aktion mit jeder Situation zusammen, deswegen gilt ja auch die berühmte Formel

Aktion = Reaktion,

aber dennoch ist die Wichtigkeit der Handlung allgemein nicht zu verachten. Denn wenn keine Reize gesetzt werden, und keine natürlich von statten gehende Reaktion eintritt, ist das tatsächlich mit schlecht zu bewerten. Wohingegen das Ausruhen (Der Wendepunkt der Sinus-Funktion, also der Schnittpunkt mit der x-Achse) tatsächlich eine Ausnahme darstellt, weil das Schlafen ja dazu dient, wieder am nächsten Tag den folgenden Aktivitäten nachgehen zu können. Also ist das Schlafen als provital einzustufen.

Wenn nun diese Aktivitäten bspw. das Töten eines Lebewesens beinhaltet, kommt es auf die Interessen des jeweiligen Menschen an, um die Handlung als Gut oder Schlecht beurteilen zu können:

Aus Sicht des Jägers ist das Überleben das notwendigste, und damit ist es provital und prosozial, bspw. Ein Reh, ein Fisch oder einen Hasen zu töten, um selbst weiter überleben zu können, und andere Artgenossen mit den gleichen Interessen zu unterstützen. Das wiederum läuft auf das soziale Prinzip der Reziprozität hinaus, sodass am Ende der eigene, biologische Egoismus, dafür sorgt, anderen zu helfen.

Dabei muss beachtet werden, dass bestimmte Voraussetzungen diese Taten erst ermöglichen. Nicht jedes Lebewesen hat dieselben Handlungsmöglichkeiten, geschweige denn die selben Ausmaße der Auswirkungen und Effekte, die sie hervorrufen können.

Jedes Lebewesen hat also bestimmte Macht, eine Kontrolle über die Umgebung, und über die zukünftigen Geschehnisse. Die Macht jedes Lebewesens ist trainierbar, also ist es wie der IQ kein lebenslänglich festgelegter, statischer Wert.

Was genau ist Macht überhaupt? Und welche Arten der Macht gibt es?

Abb. 3

Unter Macht verstehen viele Menschen häufig die Macht über das Wort. Häufig werden Politiker oder erfolgreiche Unternehmer als mächtige Personen angesehen, aber am Ende sind diese Menschen genauso mächtig wie alle anderen Lebewesen – sie haben nur andere Menschen die ihnen zuhören.

Wenn also von Macht gesprochen wird, sollte sich an die Sprichworte:

„Taten sagen mehr als Worte“, sowie an „Wissen ist Macht“ gehalten werden.

Mit ersterem Sprichwort können wir den typisch-familiären Machtkampf über die Fernbedienung in Verbindung setzen, denn nur wer die Fernbedienung in der Hand hält, kann auch tatsächlich etwas bewirken, wie z.B. den Sender wechseln, oder gar die Lautstärke anhand eines subjektiven Maßes zur Befriedigung einstellen. Die Möglichkeiten für die Machthaber sind bekanntlich bemerkenswert vielfältig.

Doch stelle sich nun das Szenario heraus, in dem die Fernbedienung verschwunden wäre, und die gesamte Familie nun verbittert danach suchen würde.

Stelle sich nun ein kecker junger Mann daher, und behaupte, er habe den Ort der Fernbedienung gefunden, obwohl diese Aussage nicht zutrifft, und erhält aufgrund seiner Aussage den Respekt, den jeder Mensch sehnlichst verlangt, (zumindest in diesem Falle) lediglich innerhalb seiner Familie.

Dies wäre eine schlechte Tat, denn wer die Macht, also in diesem Fall das Wissen über die verschwundene Fernbedienung lediglich vortäuscht, der kann, und wird, früher oder später von der Gesellschaft verstoßen, sofern sie es bewerkstelligen, seine Lüge zu durchschauen. Dies kann etwa durch direkte Fragen geschehen.

Natürlich ist die erste instinktive Frage der Familie, wo denn die Fernbedienung sei, was den jungen Mann dann zwei Optionen lässt:

1. Er könnte sich einen plausiblen Ort aussuchen, und behaupten er hätte sie von dort entnommen, um sie zu verstecken, um die alleinige Macht über die Fernbedienung, und damit schlussendlich über den Fernseher zu haben.

2. Wäre es ihm möglich, der Frage durch eine Gegenfrage ausweichen, und ermitteln, zu was denn seine Familie bereit wäre, sollte er ihnen die gewünschte Information wirklich geben (können).

Gewiss, gibt es noch weitere perfide Reaktionen, aber die Quintessenz von allen ist am Ende die absolute Macht, über etwas intransparentes. Die Macht vorzutäuschen führt am Ende zum kurzfristigen Erfolg, und vielleicht sogar zu einer nahezu hedonistischen Lebensführung, aber eben nur für eine kurze Zeit. Das macht diese Überlebensstrategie absolut unbrauchbar, um ein ernsthaftes Leben zu führen. Denn am Ende kann gewiss nicht zu recht behauptet werden, es wurde auf diese Weise, durch Lügen gegen sich selbst, richtig gelebt.


Dieses Mal sind die einzelnen Abschnitte etwas kürzer. Wenn noch jemand Ergänzungen zu den ganzen Fragen findet, steht die Kommentarsektion immer offen, und erwartet bereits mit bettelnden Hundeaugen neuen Input! (“w“)

Kritik und Ergänzungen sind grundsätzlich, also auch bei anderen Artikeln immer willkommen.

Also, ich hoffe, auch dieses Kapitel hat dir gefallen, und du hast etwas für deine Einstellung dem Leben gegenüber gelernt.

Wie immer wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag, bleib neugierig, und…

Vielen Dank für’s Lesen!

Veröffentlicht von Ventusator

Eigentlich bin ich manchmal ganz nett. Sometimes I may actually be nice.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: